Zecken

 

Krankheiten durch Zecken    Verbreitungsgebiete    Zecken sicher entfernen     

 

 

Verbreitungsgebiet Deutschland /

Stand Mai 2004

In Deutschland gehören Bayern, Württemberg und Regionen

in Hessen und Rheinland-Pfalz zu den Risikogebieten.

 

Karte: ©Baxter

 

Deutschland

Karte: ©Baxter

 

   

FSME-Risikogebiet

 

als FSME-Risikogebiet gelten die Kreise, in denen mindestens fünf dort entstandene FSME-Erkrankungen innerhalb einer 5-Jahresperiode zwischen 1983 und 2002 oder mindestens zwei dort entstandene FSME-Erkrankungen innerhalb eines Jahres registriert wurden.

 

   

FSME-Hochrisikogebiet

 

als FSME-Hochrisikogebiete gehlten diejenigen der als Risikogebiete ausgewählten Kreise, in denen in einer 5-Jahresperiode zwischen 1983 und 2002 mindestens 25 FSME-Erkrankungen aufgetreten sind.

 

   

FSME-Endemiegebiet
 

FSME-Endemiegebiete in denen keine Erkrankungen registriert wurden, aber in einer von 1997 bis 1999 durchgeführten Untersuchung eine erhöhte FSME-Antikörperprävalenz bei Waldarbeitern nachgewiesen wurde.

 

 

Verbreitungsgebiet Europa /

Stand Mai 2004

Europaweit benötigen Sie einen Zeckenschutz bei Reisen in die südlichen Nachbarländer. In Österreich herrscht fast im gesamten Land Infektionsgefahr, weiters in Teilen der Schweiz und Italien. Bei Reisen nach Osteuropa ist ein FSME-Schutz unbedingt erforderlich. In den baltischen Ländern gibt es europaweit die höchsten Zahlen an FSME-Erkrankten.

 

Karte: ©Baxter

 

    In diesen Gebieten sind in den vergangenen Jahren FSME-Erkrankungen aufgetreten und dokumentiert worden. Eine Schutzimpfung ist erforderlich.

 

? In diesen Gebieten ist mit FSME-Erkrankungen zu rechnen. In diesen Ländern gibt es aber keine genaue Dokumentation der Erkrankungen.

 

 

 

Die Zeckensituation in einzelnen Ländern

Quelle: Epidemiologisches Bulletin Nr. 7/2003, Robert-Koch-Institut / Baxter

 

Schweiz

Endemiegebiete befinden sich im Norden und in Liechtenstein. Zwei Hauptendemiegebiete sind erkannt worden, eins in der Zentralschweiz, das andere im oberen Rheintal. Abseits der bekannten Endemiegebiete in den Regionen Schaffhausen, Thun und Biel-Ins sind in den letzten 20 Jahren weitere entdeckt worden. Diese befinden sich an den Ufern des Zürichsees und in der Region Chur und in Liechtenstein. Auch in der Schweiz nahm die Zahl der Erkrankungsfälle zu, besonders in den Kantonen Thurgau, Aargau und St. Gallen, der Kanton Thurgau ist jetzt die Region mit der höchsten Inzidenz in der Schweiz. Vor zwanzig Jahren wurden in der Schweiz jährlich 30 –70 Erkrankungen registriert, in den letzten zehn Jahren 60 – 120.

Schweiz

 

 

Frankreich

Einzelfälle treten im Elsaß und in Lothringen (Nancy) auf.
 

 

Tschechien

Die FSME ist in allen Landesteilen endemisch, sie erreicht ihre höchste Morbidität in Südböhmen, hohe Inzidenzen werden auch in Prag und Umgebung sowie im Süden und Norden Mährens gefunden. Die Flußtäler der Berounka und Vltava und die Umgebung von Vranov und Kninic in Südmähren sind hoch belastet. Die Zahl der jährlich aufgetretenen FSME-Fälle nahm von 193 (1980) auf 709 (2000) zu.

Tschechische Republik

 

 

Dänemark

Dänemark ist frei von FSME, lediglich auf der Insel Bornholm treten Einzelfälle auf.
 

 

Griechenland

Griechenland ist praktisch frei von FSME, lediglich in der Umgebung von Thessaloniki, im Norden, sind wenige Fälle beobachtet worden.

 

 

Polen

Risikogebiete befinden sich im Nordosten (Gdansk, Elblag, Olsztyn), im Osten (Suwalki, Bialystok) und im Süden (Opole). Areale mit geringem Risiko sind über das ganze Land verteilt. Von 1985 bis 1996 registrierte man 43 % aller Fälle in Polen im Gebiet von Bialystok und 27 % in Suwalki. Pro Jahr werden über 200 Fälle bekannt. Einzelfälle von alimentärer FSME treten auf.


Polen
 

Alle Karten: ©Baxter

 

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