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Nikotin und die Folgen Jugend & Nikotin Aktuelle Studie |
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Nikotin und die Folgen |
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Rauchen - es gibt viele gute Gründe für den letzten Zug. Täglich sterben in Deutschland ca. 380 Menschen an den folgen der Nikotinsucht. Das sind pro Jahr 140.000 Tote, dazu kommen noch jährlich bis zu 100.000 irreparabel gesundheitlich geschädigte Personen. Wer glaubt, durch den blauen Dunst „nur“ seine Lunge zu schädigen, der irrt. Der Tabakrauch enthält ca. 40 Inhaltsstoffe die direkt krebserregend sind oder mindestens die Entstehung der Krankheit mit verursachen bzw. beschleunigen. Eine Analyse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von über 3.000 Studien über Rauchen und Krebserkrankungen hat diese ohnehin bereits bekannten Tatsachen mit weiteren wissenschaftlichen Fakten untermauert. Die wichtigsten Ergebnisse: Die meisten Organe werden durch die regelmäßige Nikotinzufuhr geschädigt. So erkranken Raucher bis zu sechs mal öfter an Blasenkrebs als Nichtraucher. Besonders gefährdet sind jene Regionen die direkt mit dem Rauch in Berührung kommen, also der Mund- und Rachenraum. Die Wahrscheinlichkeit an Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, Magen-, Leber- oder Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, liegt lt. dieser Studien bei Rauchern ebenfalls deutlich höher als bei Menschen die auf den Rauchgenuß verzichten.
Gefahr durch Passivrauchen Raucher gefährden massiv die Menschen die sich in ihrer unmittelbaren Umgebung aufhalten. Am größten ist die Gefahr für Passivraucher in geschlossenen Räumen. Vom Rauch einer Zigarette werden drei Viertel an die Umgebung abgegeben, nur ein Viertel wird vom Raucher eingeatmet. Die Raumluft wird von den freigesetzten Giften durchmischt und gelangt über die Atemluft in den Körper der Passivraucher. Die Urinproben von Passivrauchern beinhalten all jene Giftstoffe die von Rauchern bekannt sind. Die negativen gesundheitlichen Folgen für Passivraucher sind alamierend. So haben diese ein um ca. ein Drittel höheres Lungenkrebsrisiko gegenüber Menschen die in einer rauchfreien Umgebung leben.
Zum Vergleich:
Raucherlunge Nichtraucherlunge
Kinder leiden wenn die Eltern rauchen Die Gefährdung von Kindern durch Nikotin beginnt bereits vor der Zeugung. Die Giftstoffe im Tabakrauch schädigen das Erbgut, die Folgen sind Fehlgeburten, Missbildungen und ein erhöhtes Krebsrisiko der Kinder. Bei Müttern die während der Schwangerschaft rauchen oder Passivraucher sind wird das Embryo ebenfalls zum Raucher. Kinder die regelmäßig Zigarettenrauch ausgesetzt sind leiden unter einer Fülle von gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Probleme mit den Atemwegen und dem Immunsystem sind die Folge. So treten Asthma und Bronchitis bei Raucherkindern öfter und schwerwiegender auf als bei Kindern verantwortungsvoller Eltern. Sind Kinder häufig Zigarettenrauch ausgesetzt, haben sie auch mehr Zahnlöcher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Pediathink-Klinik in Rochester (USA).
Raucher gefährden Ihre Zähne Etwa 50 Prozent der Parodontitis junger Erwachsener geht zu Lasten des Zigarettenkonsums. Gleichzeitig sind die Therapieergebnisse bei Rauchern deutlich schlechter. Zigarettenrauch hemmt die Funktion der körpereigenen Abwehrkräfte und begünstigt so eine bakterielle Besiedelung in der Mundhöhle.
Die Schönheit leidet Langjähriger Nikotingenuss schlägt sich auch sichtbar in der Haut nieder. Rauchen fördert die schnellere Auflösung von Collagen in der Haut. Collagen gilt als jenes wichtige Hautprotein, das für die Elastizität der Haut entscheidend ist. Durch den Abbau wird die Haut schlaff und faltig. Raucher haben mehr Falten und ihre Haut ist häufiger gräulich blass als bei Nichtrauchern
Fitness Die Schädigung der Atemwege und der Lunge führt zu einer verminderten körperlichen Leistungsfähigkeit. Fehlende Kondition und Atemlosigkeit sind daher typische Probleme von Rauchern. Rauchen schlägt auch auf die Potenz, so sind zwei Drittel der impotenten Männer Raucher.
Raucher gefährden Haustiere Auch Haustiere sind durch Zigarettenkonsum gefährdet. Nach Forschungsergebnissen amerikanischer Wissenschaftler der Universität von Massachusetts erkranken mehr als doppelt so viel Katzen aus Raucherhaushalten an Krebs wie jene, die in Nichtraucherwohnungen leben.
Die Veterinärmedizinerin Elizabeth Bertone hat Daten von 180 Katzen
untersucht, die in einer Tierklinik wegen eines Lymphoms - einer
Krebserkrankung des Lymph-Gewebes – oder wegen Nierenversagens behandelt
worden waren. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass ein stärkerer
Tabakkonsum der Menschen in der Umgebung der Tiere zu einen wesentlich
höheren Krebsrisiko bei Katzen führte. Katzen, die bei zwei Rauchern lebten,
erkrankten sogar mehr als viermal so häufig.
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140.000 Menschen sterben Jahr für Jahr an den Folgen der Nikotinsucht.
WHO verabschiedet erste Anti-Tabak-Konvention
Katzen in Raucherhaushalten haben ein bis zu vier mal höheres Krebsrisiko. Sie lecken ihr Fell und nehmen so die Giftstoffe auf. Auf ähnliche Weise sind Kleinkinder gefährdet. Sie atmen den Rauch ein und stecken kontaminierte Gegenstände in den Mund. |
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