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Nach der Einschätzung des internationalen Verbandes der
Arzneimittelhersteller (IFPMA) sind ca. sieben Prozent der weltweit
gehandelten Präparate gefälscht. Diese Menge entspricht einem Wert von
mehr als 25 Milliarden Euro. Die WHO dokumentierte für den Zeitraum von
1982 bis 1999 über 770 Fälschungen. Die betroffenen Regionen sind
großteils Entwicklungsländer in Südamerika und Afrika. Dort machen
skrupellose Banden mit der unzureichenden medizinischen Versorgung
Millionengewinne.
Sicherheit bietet die Apotheke
Wer im
EU – Raum und besonders in Deutschland Arzneimittel in kompetenten
Abgabestellen erwirbt (Arzt, Apotheke, Krankenhaus) braucht keine Angst zu
haben, ein Plagiat zu erwerben. Ein wachsendes Problem sind allerdings die
freiverkäuflichen Arzneimittel und der Import aus Urlaubsländern mit
lascheren gesetzlichen Auflagen als in unserer Heimat. Vor allem Hormone,
Doping- und Aufputschmittel wie Anabolika und Viagra tauchen immer wieder
als Fälschungen auf. Beim Arzneimittelkauf über das Internet ist besondere
Vorsicht geboten. Oft kann der Sitz des Anbieters nicht nachvollzogen
werden und damit hat der Kunde weder eine Rechtssicherheit noch eine
Garantie für die Qualität des gekauften Produktes.
Die Gefahren
für die Gesundheit
Gefälschte Arzneimittel können Ihre Gesundheit
ernsthaft gefährden. Falsch dosierte und / oder mindere Qualität der
Inhaltsstoffe haben unberechenbare Auswirkungen und die Folgebehandlung
wird schwierig. Bei freiverkäuflichen Mittel, besonders Nahrungszusätzen,
stellt sich oft keine Wirkung ein. So wurde das vermeintlich „billige“
Mittel zu einer teuren Investition.
Tipps für
Auslandsreisen
Benötigen Sie
bei Reisen in Entwicklungsländern und nach Osteuropa akut Medikamente,
kaufen Sie diese ausschließlich in einer ausgewiesenen Apotheke. Von
Medikamenten in Supermarktregalen oder von Straßenhändlern sollten Sie
Abstand halten.
Ihren
permanenten Medikamentenbedarf nehmen Sie mit einer Reservemenge in das
Reiseziel mit. Klären Sie vor Reiseantritt ab, ob für diese Mittel kein
Einfuhrverbot besteht und sorgen Sie bei Bedarf für die notwendige
Einfuhrerlaubnis oder alternative Präparate. Infos dazu
Aktualisieren
Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihre Reiseapotheke.
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