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Laptops
beeinträchtigen männliche Zeugungsfähigkeit
Das Balancieren auf dem
Schoß erhöht Temperatur der Hoden
New York (09. Dez 2004) - Männer, die Laptops benutzen, könnten in ihrer
Zeugungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Das fanden Wissenschaftler der
State University of New York
http://www.suny.edu heraus. Das
Balancieren der Laptops auf dem Schoß erhöhe die Temperatur des Hodensacks.
Dies habe bekanntermaßen einen negativen Effekt auf die Spermaproduktion.
Die steigende Verbreitung dieser Computer, 150 Mio. Menschen benutzen sie
weltweit, mache jedoch weitere Untersuchungen dringend nötig, wie die
Autoren der Studie sagten.
Der führende Wissenschaftler Yefim Sheynkin sagte: "Laptops können eine
interne Temperatur von über 70 Grad Celsius erreichen. Oft werden sie nahe
am Hodensack gehalten. Das ist doppelt schlecht. Denn neben der hohen
Temperatur, die sie produzieren, zwingen sie den Benutzer mit fest
geschlossenen Oberschenkeln zu sitzen um den Computer zu balancieren, so
dass die Hoden zwischen den Schenkeln eingeklemmt sind."
29 gesunde Männer zwischen 21 und 35 Jahren nahmen an der Studie teil. Die
Wissenschaftler maßen während des Experiments die Temperaturunterschiede der
Hoden, die durch den Laptop und verschiedene Sitzpositionen innerhalb einer
Stunde hervorgerufen wurden. Nur das Sitzen mit geschlossenen Oberschenkeln,
eine Position, die zum Balancieren des Laptops nötig ist, erhöht die
Temperatur der Hoden um 2,1 Grad Celsius. Wenn ein Mann in dieser Position
noch einen Laptop auf dem Schoß hat, erhöhte sich die Temperatur der Hoden
durchschnittlich um 2,6 Grad Celsius auf der linken Seite und um 2,8 Grad
Celsius auf der rechten Seite.
"Für eine normale Spermaproduktion muss eine angemessene Temperatur
beibehalten werden", so Sheynkin. "Wir wissen nicht genau, welche Temperatur
und Dauer die Spermaproduktion beeinträchtigt." Doch könne wiederholter
Gebrauch von Laptops auf diese Weise dauerhaften Schaden verursachen. Bis
weitere Studien mehr Informationen liefern, sollten junge Männer ihren
Gebrauch von Laptops einschränken.
Quelle: pressetext.austria
Internet-Datenbank zu Pränataldiagnostik und unerfülltem
Kinderwunsch
Das Angebot der Fortpflanzungsmedizin für Paare, die sich entweder ein Kind
wünschen oder die ein Kind erwarten, ist in den letzten Jahren rasant
angestiegen. Dagegen ist das Medien- und Maßnahmenangebot, um sich über die
Verfahren der Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik zu informieren,
gering.
Zu diesem Ergebnis kommt die Marktübersicht der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Von insgesamt 620 angeschriebenen
Einrichtungen und Organisationen wurden der Bundeszentrale 93 Medien und
Maßnahmen zum Thema Pränataldiagnostik gemeldet, zum Thema unerfüllter
Kinderwunsch dagegen nur 41.
Die meisten Materialien, die zu diesen Themenfeldern angeboten werden,
wenden sich an Fachkräfte in Form von Tagungsdokumentationen und
Fachartikeln. Diese spiegeln den regen - zum Teil sehr kontrovers geführten
- fachlichen Diskurs zu psychosozialen, ethischen und rechtlichen Aspekten
der neuen Fortpflanzungstechnologien wider. Dagegen ist das Angebot an
Medien, die sich direkt an Paare mit Kinderwunsch oder an schwangere
Frauen/werdende Eltern wenden, äußerst gering.
Die BZgA hat diese Informationen in einer Datenbank zusammengestellt:
www.bzga.de/praenataldiagnostik-unerfuellterkinderwunsch. Sie
richtet sich in erster Linie an Fachkräfte aber auch an schwangere Frauen,
werdende Eltern und Menschen, die sich ein Kind wünschen. Die Datenbank gibt
Hinweise auf Broschüren, Tagungsdokumentationen, Fortbildungsangebote,
Medien und Maßnahmen. Als ein dauerhaftes Angebot wird sie auch zukünftig
neue Informationen aufnehmen und damit zur Transparenz in diesen
Themenfeldern beitragen.
Fast jeder schwangeren Frau werden über die allgemeine Schwangerenvorsorge
hinaus heutzutage Verfahren der Pränataldiagnostik angeboten, die nach
Störung und Fehlbindungen bei dem Ungeborenen suchen. Dabei sind viele
werdende Eltern bei ihrer Entscheidungsfindung für oder gegen vorgeburtliche
Untersuchungen auf Informationen und Beratungsangebote angewiesen. Falls sie
ein behindertes Kind erwarten oder es bereits geboren ist, suchen sie häufig
nach Unterstützung und Austausch mit anderen Eltern. Hier bietet die
Datenbank beispielsweise Informationen über Angebote von
Behindertenorganisationen und Selbsthilfegruppen an.
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist nicht selten. Ungefähr jede siebte
Partnerschaft bleibt kinderlos, weil einer der Partner oder beide von
Fruchtbarkeitsstörungen betroffen sind. Viele betroffene Paare sind deshalb
an Informationen über die Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen, deren
Behandlung und Beratungsmöglichkeiten zu diesem Themenbereich interessiert.
Die Datenbank gibt Aufschluss darüber, wo es weiteres Informationsmaterial
zu diesem Themengebiet gibt und wo man es beziehen kann.
Informationsangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu
den Themen Pränataldiagnostik - Unerfüllter Kinderwunsch:
Medienpaket „Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit“
www.familienplanung.de/kinderwunsch
www.bzga.de/praenataldiagnostik-unerfuellterkinderwunsch
Bestelladresse:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
D-51101 Köln
Fax: 0221-8992257
e-mail: order@bzga.de
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Ein unerfüllter
Kinderwunsch ist nicht selten. Ungefähr jede siebte Partnerschaft bleibt
kinderlos, weil einer der Partner oder beide von Fruchtbarkeitsstörungen
betroffen sind.
Aktuelle
Studie
Hohe soziale Kompetenz
bei
Kleinkindern
Interesse an anderen
Kindern wesentlich größer als angenommen
Zürich
(16. Jun 2004) - Sozial-kompetentes Verhalten entwickeln Kleinkinder vor
allem im Spiel miteinander und weit weniger im Kontakt mit den Eltern oder
anderen Erwachsenen. Beim Forschungsprojekt wurde das soziale Verhalten von
Kindern in der vorsprachlichen Phase empirisch untersucht. Die Resultate
belegen, dass das Zusammensein mit anderen Kindern schon sehr früh ein
eigenständiges Lern- und Erfahrungsfeld darstellt.

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