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Diabetes

 

Was ist Diabetes?

Diabetes mellitus (lateinisch: honigsüßer Durchfluss) ist als Zuckerkrankheit bekannt. Es handelt sich dabei um eine dauerhafte Erhöhung des Blutzuckers. Die Krankheit ist Ursache für eine Reihe von Begleiterkrankungen:  Nierenschäden, Gefäßerkrankungen, Schlaganfall, Herzinfarkt und Erblindung. Durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung kann dem Trend entgegengesteuert werden.
 

Typ-I-Diabetes:

Die insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse sind geschädigt bzw. zerstört und können kein eigenes Insulin ausschütten. Es muß regelmäßig Insulin zugeführt werden. Dabei ist eine regelmäßige Blut- und Harnzuckemessung notwendig um den jeweils aktuellen Insulinbedarf zu ermitteln. Wird zu viel Insulin zugeführt, kommt es zu einer Unterzuckerung. Der Typ-I-Diabetes bedarf einer lebenslangen Behandlung

 

Typ-II-Diabetes:

Dieser Typ ist die häufigere Form der Diabeteserkrankung. Dabei wird Insulin in zu geringen Mengen ausgeschüttet. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Überernährung, durch die es zu einem verstärkten Glucoseangebot kommt. Die meisten Patienten (ca. 80%) leiden an Übergewicht. Typ-II-Diabetes wird bis jetzt auch als „Altersdiabetes“ bezeichnet, da er in den meisten Fällen erst ab 45 Jahren oder später auftritt.

 

Kinder und Typ-II-Diabetes

Immer häufiger wird eine Diabeteserkrankung bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert. Die meisten davon sind übergewichtig und familiär vorbelastet. Da diese Entwicklung relativ neu ist, fehlen aussagekräftige Studien.

 

Symptome von Diabetes:

Übermäßiger Durst

Große Harnmengen

Schwäche, Müdigkeit

Hauterkrankungen

Zahnfleischprobleme

Langsame Wundheilung

Menstruationsprobleme

Potenzprobleme

 

Folgen von Diabetes

Durch die Durchblutungsstörungen als Folge von verstärkter Zucker- und Fettstoffablagerung in den Blutgefäßen kann es zu einem Schlaganfall oder einen Herzinfarkt kommen.

 

Eine weitere Folge ist ein diabetischer Fuß. Schlecht heilenden Fußverletzungen, Fußpilz und Wadenkrämpfen ist deshalb besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Im fortgeschrittenem Stadium kommt es bei Diabetikern deswegen immer wieder zu Amputationen.

 

Das Nervensystem wird gestört, der Patient wird weniger schmerzempfindlich. In der Folge werden Verletzungen und Hautveränderungen später wahrgenommen und so die Basis für Infektionen gelegt.

 

Durch Diabetes kann es zu einem Verlust der Sehkraft bis zur völligen Erblindung kommen.

 

Nierenprobleme und Nierenversagen können die Folge von Diabetes sein.

 

Bei Männern kommt es zu Potenzstörungen.

 

Vorsorgemaßnahmen für den Typ-II-Diabetes:

Testen Sie von Zeit zu Zeit Ihren Blut- und Harnzucker.

Achten Sie auf Ihr Gewicht

Genießen Sie Alkohol nur mäßig

Treiben Sie regelmäßig Sport

 

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Sie haben gut lachen! Wer auf seine Ernährung achtet und regelmäßig seine Zuckerwerte überprüft kann auch im Alter sein Risiko an Typ-II-Diabetes zu erkranken minimieren.